Galerie grenzART

„Galaxie im Joghurtbecher“

„Galaxie im Joghurtbecher“ – Malerei, Grafik und Plastik von Gudrun und Franz Seitl wird in der Galerie grenzART präsentiert!

Am Freitag, 16. Oktober 2009 wurde im Rahmen einer Vernissage die Ausstellung „Galaxie im Joghurtbecher“ mit Malerei, Druckgrafik und Keramik des Künstlerpaares Gudrun und Franz Seitl aus Sierndorf eröffnet. Die Ausstellung ist bis 15.11. geöffnet. Mag. Franz Stockinger, Obmann-Stellvertreter des Vereins grenzART, begrüßte die Besucher und überreichte symbolisch einen Joghurtbecher an Vize-Bgm. Franz Schrimpl, Dir. Heinz-Karl Brandstetter, Dir. Leopold Rieder, Robert Petschinka und dem Künstlerpaar Gudrun und Franz Seitl. Es fanden sich viele Besucher auch aus Horn, dem Geburtsort von Franz Seitl, und aus dem Mühlviertel, dem Ursprung von Gudrun Seitl, ein.

Während der Vernissage schenkte das Weingut Pimberger aus Kalladorf Qualitätsweine aus. Die Ausstellung ist jeweils donnerstags und freitags von 15 bis 18 Uhr, samstags und sonntags von 10 bis 12 Uhr geöffnet.

Zur Ausstellung
Die Schau versteht sich als großzügige Betrachtung der „Welt, wie wir sie sehen, leicht ver-rückt“, im Großen wie auch – vor allem – im Kleinen. Oft verspielt bis humorvoll sind die Interpretationen der selten wahrgenommenen irdischen und (tatsächlich oder auch nur scheinbar) außerirdischen Welten. Sie erzählen von Phantasiewesen und -gebilden, denen wir begegnen, ohne uns ihrer Gegenwart bewusst zu sein.

Die Inspirationen kommen vom Kleinstlebewesen in Mikroskop-Ansicht bis hin zum bewusstseinserweiternden 70er-Jahre-Fliesenmuster. Details und feinste Oberflächen werden herausgepickt und weitergedacht, vergrößert zu amorphen Körpern. Nie aber sind es bloß nüchtern-kalte Übersetzungen von Bildern aus dem Elektronenmikroskop, immer wird gedanklich weitergesponnen, lächelnd interpretiert, gewertet. Oft entstehen schon allein durch Änderung des Blickwinkels aus den einfachsten Dingen bizarre Welten und Galaxien.

Dem Einzeller tief ins Auge geblickt, wird jeder fündig, der sich auf das Abenteuer einlässt. Arbeitstitel wie „corpus incredibilis“, „Plasma in Bewegung“, „Plankton, my dear“, „Medusa“, „Survival of the fittest“, „Evolution der Marmelade“, „Metamorphose“ etc. geben einen Vorgeschmack.

 

 

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